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Pressemitteilung:
Porta Westfalica -Holzhausen, 26. Mai 2009
Schutzschirme für Hauptschule Holzhausen und Klinikums-Mitarbeiter gefordert
SPD-Ortsverein Holzhausen postioniert sich für Arbeitnehmerschutz

Der private Dax-Konzern ThyssenKrupp hat es gerade eben bei seinem aktuellen Konzernumbau vorgemacht und der SPD Ortsverein Holzhausen findet, das öffentlich-rechtliche Johannes-Wesling-Klinikum sollte diesem guten Beispiel folgen. Er forderte dementsprechend auf seiner Sitzung am 19.5., dass auch im Rahmen der Klinikum-Umstrukturierung betriebsbedingte Kündigungen nicht erfolgen und dass eine arbeitnehmerfreundliche Mitbestimmung umgesetzt wird.
„Wenn diese beiden Bedingungen freiwillig bei ThyssenKrupp funktionieren, muss Berger dafür sorgen, dass es auch im Klinikum klappt. Einseitige Entlassungen und Lohnkürzungen beim Klinik-Personal sind noch keine professionellen Meilensteine, wie sie der Klinikums-Pressesprecher Stamelos kürzlich versprach“ fasste OV- Vorsitzender Reinhard Geffert die Meinung der Holzhauser Genossen und die Erwartung an das Beratungsunternehmen Roland Berger Strategy Consultants zusammen.

In der weiteren Diskussion schloss sich der Ortsverein in der Portaner Schulpolitik der Meinung der hiesigen SPD-Fraktion an, die Hauptschule bis 2012 in Holzhausen offen zu halten. „Politik muss ihr 2006 gegebenes Wort gegenüber den Eltern halten“ forderte Ratsmitglied Marggraf und hält es gemeinsam mit dem Ortsverein für vertretbar, nach Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit im letzten Jahr der Hauptschule die Schüler-Lehrer-Relation im Interesse der betroffenen SchülerInnen zu unterschreiten. Der Ortsverein beschloss, die Landtagsabgeordnete Inge Howe zu beauftragen, entsprechende Gespräche zwischen Düsseldorf, der zuständigen Bezirksregierung Detmold und der Stadt Porta Westfalica tatkräftig zu unterstützen. Der Ortsverein sieht sich mit seinen Forderungen im Einklang mit dem brandenburgerischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, der gerade erst im Portaner Berghotel anregte, positive Zeichen für eine demokratische Bürgergesellschaft zu setzen.


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