Porta Westfalica, 13. August 2008 |
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Mit großem Befremden sieht der SPD Stadtverband Porta die Auswirkungen´der verfehlten Bildungspolitik der NRW-Landesregierung in unserer Stadt. So werden 8 fest einkalkulierte Lehrer an der Gesamtschule Porta für das begonnene Schuljahr ihren Dienst nicht antreten, da sie meist bessere Arbeitsangebote aus Niedersachsen und Hessen erhielten. Nur durch Abstellung einer Lehrkraft aus Hille ist gewährleistet, dass der wenigstens Deutschunterricht fast lehrplanmäßig erteilt werden kann. Die Konsequenz für die Stundenpläne ist eine Kürzung in allen Fächern und für den Bildungsauftrag der Gesamtschule Porta ein Desaster.
Die CDU- Landesregierung unter Herrn Rüttgers trat die Regierungsgeschäfte vollmundig mit einer Bildungsoffensive an, die versprach, endlich mehr Lehrer einzustellen. Tatsächlich gibt es einen eklatanten Lehrermangel in unserem Bundesland, und die Arbeitsbedingungen in unseren Nachbarländern sind so viel besser, dass Lehrer bei sich bietender Gelegenheit NRW verlassen und dort eine Arbeit aufnehmen.
Der SPD Stadtverband Porta fordert Herrn Rüttgers daher auf, die Arbeitsbedingungen für Lehrer in NRW konkurrenzfähig zu gestalten. Weiter fordern wir Herrn Rüttgers auf, die Bildungspolitik in NRW in professionelle Hände zu geben, und nicht den Sprecher der Bildungsministerin zu entlassen, sondern seine Bildungsministerin Frau Sommer. Das Maß ist voll.
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