Porta Westfalica - Holzhausen, 05. Mai 2008 |
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Nachhaltiges politisches Handeln zeigte am vergangenen Dienstag, 29.4.08 der SPD Ortsverein Holzhausen. 2003 hatte er sich vom 1. Beigeordneten, Herrn Kai Abruszat Informationen über das damals geplante selbständige Jugendamt der Stadt Porta Westfalica geben lassen und daraufhin für die Selbständigkeit votiert. Jetzt zog er wiederum mit Hilfe von Kai Abruszat Bilanz über die inzwischen gemachten Erfahrungen: "Die damaligen Erwartungen bezüglich finanzieller Einsparungen und insbesondere einer engeren Verzahnungen zwischen den jetzt in einer gemeinsamen Verwaltung tätigen JugendamtsmitarbeiterInnen haben sich offensichtlich erfüllt. Durch das damit geschaffene feinmaschige Kontrollnetz ist auch die immer aktuelle Gefahr von unentdeckten Kindesverwahrlosungen sicherlich minimiert worden." Die Mitglieder erfuhren auch, dass die Arbeiterwohlfahrt die ambulante Erziehungshilfe für Porta durchführt, dass Adoptionen in einer interkommunalen Kooperation mit einigen Nachbarstädten vermittelt werden und dass die Stadt für 35 Kinder, die aus Schutzgründen in Heimen statt in ihrer Familie untergebracht werden mussten, etwa 2 Millionen Euro pro Jahr bezahlen muss. Nicht zufriedenstellend verlaufen ist jedoch die Problematik des zentralen Jugendzentrums. Die OV-Mitglieder bedauerten, dass hier die Stadt nach zahlreichen unerquicklichen Standortdiskussionen noch immer keine Lösung präsentieren kann. Im Herbst will die Verwaltung dazu einen Bericht über aktuelle Planungen auf Basis einer Jugendumfrage vorlegen. "Dann wird sich der SPD-Ortsverein wieder aktiv in die Entwicklungsdiskussionen einmischen" versprach OV-Vorsitzender Reinhard Geffert zum Abschluss der informativen Veranstaltung.
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