Porta Westfalica - Eisbergen, 31. Januar 2008 |
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Schmeding übernahm stattdessen das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden und bleibt so dem Ortsverein in verantwortlicher Position erhalten. In den Vorstand gewählt wurden außerdem: Karl-Heinz Wellmann (Kassierer), Manfred Quade (Schriftführer und Pressewart) und als Beisitzer Harald Hanke und Peter Klar.
Eine weitere, wichtige Personalentscheidung war die politische Nominierung der Eisberger SPD-Kandidaten für die Kommunalwahl 2009. Die bisherigen Ratsvertreter Friedrich Schmeding und Fritz-Günter Vogt sollen demnach mit einstimmigem Votum des Ortsvereins auch für die kommende Ratsperiode ins Rennen geschickt werden – ein mehr als eindeutiger Vertrauensbeweis für die erfolgreiche und gute Arbeit der beiden Genossen, wie auch Friedrich Schmeding in seinem letzten Jahresbericht als Vorsitzender darlegen konnte. Für die Reserveliste wurden außerdem Harald Hanke und Carsten Möller als Huckepack-Kandidaten benannt.
Ziele für die kommenden Jahre sind die Umgestaltung der Querungsstelle auf der Eisberger Straße in Höhe der Albert-Schweitzer-Straße, ein verbesserter Ausbau des Weserradweges in Eisbergen und Veltheim sowie die Einrichtung eines Haltepunktes der Bahn in Eisbergen.
Breiten Raum nahm eine Diskussion über das offensichtliche Bestreben interessierter Kreise ein, die Straße Aue (Straße von Eisbergen nach Möllenbeck) zur Kreisstraße oder zur Landesstraße herauf zu stufen. Mehrmals bereits wurde diese Angelegenheit in Ausschüssen der Stadt thematisiert, von den dortigen Mitgliedern jedoch jeweils mit großer Mehrheit abgelehnt. Die Mitglieder des Ortsvereins waren sich dahingehend einig, dass einer Umstufung der jetzigen Stadtstraße mit allen Mitteln entgegen zu treten ist. Anderenfalls müsste mit einer erheblichen Verschärfung der Verkehrsbelastung in Eisbergen gerechnet werden, insbesondere an den Kreuzungen Aue/Weserstraße und Eisberger Straße/Ravensberger Straße. Auch die teilweise schon jetzt bestehende bedrohliche Verkehrssituation für Radfahrer und Fußgänger an „Barons Mauer“ würde erheblich eskalieren. Zudem würde der Verbleib des Weserradweges durch Eisbergen und Veltheim damit gänzlich in Frage gestellt. Kein Radwanderer wird Gefallen daran finden, den Weserradweg entlang einer Kreis- oder Landesstraße und durch entsprechende Kreuzungen hindurch zu benutzen. Man würde dann lieber die jetzt schon häufig benutzte Strecke auf der anderen Weserseite auswählen.
Zum Abschluss in geselliger Runde bedankten sich der alte und der neue Vorsitzende bei allen Anwesenden für die gute Zusammenarbeit mit einer gehörigen Portion Stippgrütze, wobei gut und gerne zugelangt wurde.
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