Porta Westfalica, 11. September 2006
 |  | | MdB Lothar Ibrügger, Margit Meier, Theodor Jahn, Joachim Rohn, Waldemar Heine, Manfred Horter und Rudolf Beyerleien (von links)
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|  |  | Zuvor hatte Lothar Ibrügger in seinem Festvortrag bei der Betrachtung der Lage der Großen Koalition die Regierungsbeteiligung der SPD in den wichtigen Ressorts Arbeit und Gesundheit als Garant für sozialverträgliche Regelungen in diesen Bereichen herausgestellt. Dies zeige sich z.B. bei der Verhinderung der vollständigen Privatisierung des Gesundheitswesens oder der Sicherung von Mindestlöhnen z.B. im Reinigungsgewerbe. Gleichzeitig forderte Ibrügger eine stärkere Verankerung deutscher Tarif- und Mitbestimmungsregeln auf europäischer Ebene. Nur so sei die Macht der Großkonzerne und ihrer nur am Profit orientierten Manager entgegenzutreten. Die Ohnmacht lokaler Betriebsräte zeige sich immer wieder wie z.B. vor Ort bei DAL in Lerbeck. Für den Fall des Scheiterns der Großen Koalition will sich Ibrügger für die Einführung eines Mehrheitswahlrechts in Deutschland einsetzen. Nur so könne die Verantwortung des einzelnen Abgeordneten für seinen Wahlkreis gestärkt werden. Und der einzelne Bürger müsse nicht wie bei der letzten Wahl seine Stimme in einer Regierung wieder finden, die zu wählen er mit seiner Stimmabgabe nicht vorgehabt habe.
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