Aktuelles aus Stadt, Kreis und Land
Stadtverband + Arbeitsgemeinschaften
Ratsfraktion und Ausschüsse
SPD vor Ort: die Portaner Ortsvereine
Unsere Abgeordneten
Termine und Veranstaltungen
Zur Person: Was Mitglieder bewegt
Sei dabei!
Politik aktiv: Leitziele, Anträge und Beschlüsse
Veröffentlichungen der Porta-SPD (Archiv)
Bildergalerien
Kontakt
Links
RSS-Feed
SPD in Porta Westfalica
Wollen Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben?

Dann tragen Sie sich in unseren Newsletter ein!



Details

Impressionen
www.spd-porta-westfalica.de
Meldung:
P.W.-Holzhausen, 29. Mai 2011
Klinikums-Beschäftigte dürfen nicht für die Fehler anderer zahlen
Mitgliederversammlung des OV Holzhausen fordert Rettungsschirm für Klinikum
Land und Kreis stehen für die verursachten Mehrkosten in der Pflicht

Reinhard Geffert
OV-Vorsitzender und Ratsmitglied Reinhard Geffert

Der SPD-Ortsverein Holzhausen befasste sich in seiner Mitgliederversammlung vom 10.05.2011 u.a. erneut mit der Situation am Klinikum:

Erst waren es die osteuropäischen Eisenbieger, die mit Löhnen unterhalb des Tariftreuegesetzes für den Bau des Mindener Klinikums mitbezahlen mussten, jetzt sind es offensichtlich die aktuellen Beschäftigten im Klinikum. Nur die für das Finanzdesaster Zuständigen, also der ehemalige Landrat, die damalige Landesregierung und die zuständige Projektleitung, sind wohl aus dem Schneider, obwohl das Klinikum fast 90 Millionen € mehr gekostet hat als ursprünglich geplant war. Und diese Summe mit Tilgung und Zinsen sollen jetzt die Mitarbeiter mit noch mehr Lohnkürzungen und extremen Arbeitsbelastungen bezahlen.

Doch das ist nicht gesetzeskonform; denn in Deutschland ist für den Krankenhaus-Baukörper das Land und der Kreis zuständig und die Krankenkassenentgelte sind nur für das tägliche Krankenhausgeschäft gedacht. Und dieses Geschäft schreibt dank des großen Einsatzes der MitarbeiterInnen schwarze Zahlen. Überbelastung aber fördert auch die Gefahr von Krankenhauskeimen und von Fehlbehandlungen für Bürger aus Holzhausen und anderswo. Dennoch stehen fast täglich Diskussionen über Teilprivatisierungen von Krankenhausarbeitsplätzen auf der Tagesordnung.

Mit Lohndumping und maximaler Arbeitsverdichtung soll hier aus den Mitteln für die Patientenversorgung das fehlende Geld für den Baukörper hereingeholt worden, das durch das Führungsdesaster während der Bauphase „verloren ging“. Dabei zeigten Live-Berichte während der Versammlung, dass offensichtlich für solche Entscheidungsprozesse im laufenden Geschäft zu wenig Transparenz und Einbindung der Kreistagsmitglieder erfolgt. Auf der Basis des aktuellen Gutachtens der Kölner Prüfungsgesellschaft BDO forderten nach umfangreicher Information und Diskussion mit Mitgliedern von Personal- und Betriebsrat sowie Kreistag die Holzhauser SPD-Mitglieder, dass das Land NRW hier in die Bresche springt und die damaligen Fehlplanungskosten übernimmt. Gegebenenfalls muss dazu ein passender Rettungsschirm geschneidert werden - und nicht nur für Griechenland!


Drucken ...
zum Seitenanfang
Copyright 2012 SPD Stadtverband Porta Westfalica. Realisiert mit nrwspd.net. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. RSS-Feed. Impressum
Aktuelles aus Stadt, Kreis und Land
Stadtverband + Arbeitsgemeinschaften
Ratsfraktion und Ausschüsse
SPD vor Ort: die Portaner Ortsvereine
Unsere Abgeordneten
Termine und Veranstaltungen
Zur Person: Was Mitglieder bewegt
Sei dabei!
Politik aktiv: Leitziele, Anträge und Beschlüsse
Veröffentlichungen der Porta-SPD (Archiv)
Bildergalerien
Kontakt
Links
RSS-Feed

Der Internetauftritt der Stadt Porta Westfalica

www.jusos-mi-lk.de

Mitglied werden in der SPD

So werden Sie Gastmitglied

Unsere Ministerpräsidentin: Hannelore Kraft