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Meldung:
PW-Holzhausen, 19. Juli 2010
"In die Zukunft gedacht"
OV-Holzhausen diskutiert über Entwicklungsperspektiven
Verkehrsberuhigung in Anliegerstrasse

„In die Zukunft gedacht: Entwicklungsperspektiven für Holzhausen“ hieß jüngst das zentrale Thema der SPD-Ortsvereinsversammlung im Restaurant „Pfeffer & Salz“, zu der auch Gäste willkommen waren, berichtet der Ortsvereinsvorsitzende und Ratsherr Reinhard Geffert.

Die engagierte Diskussion über die zukünftige Entwicklung der Flächen zwischen der Hauptschule und dem Gut Oheimb führte zu dem Wunsch, hier über eine Planung nachzudenken, die diese Flächen nicht nur auffüllt, sondern die mit nachhaltigen und neuzeitlichen Ideen eine ökologisch geprägte Entwicklung eines zentralen Ortskerns vorantreibt. Diese Diskussion, die auch das Problem der gesicherten Nahversorgung umfasst, sollte nach Meinung des Ortsvereins mit Hilfe von Bezirksausschuss und Ortswerkstatt gleich nach der Sommerpause angestoßen werden.

Vorher hatten die anwesenden Holzhauser Bürgerinnen und Bürger mit großem Bedauern zur Kenntnis genommem, dass der Abriss der Sporthalle an der Hauptschule, die auch im aktuellen Sportstättengutachten als entbehrlich eingeschätzt wird, mangels ökologischer Substanz, mangels Nutzung für den Schulsport und mangels vorhandenem Geld für die Betriebskosten nicht zu retten ist.
„Ein zwar mit Wehmut gefasster, aber dennoch klarer Beschluss ist allemal besser als eine zähe Erhaltungs-Diskussion, die womöglich nur der Hoffnung auf Wählerstimmen dient“ war der Tenor der Versammlung.

Einen klaren Beschluss gab es dann aber noch auf Anregung von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern zum Gewerbegebiet „Linken Mühle“.
Hier habe sich gezeigt, dass Verkehrszeichen allein keine Reduzierung der hohen Geschwindigkeiten von Kraftfahrzeugen auf der Anlieger-Straße „Linken Mühle“ bringt.
Die Straße ist zudem gleichzeitig Zufahrtsstraße zum dortigen Gewerbegebiet und dem an dieser Straße gelegenen städtischen Kinderspielplatz.
Die SPD-Mitglieder schlugen deshalb vor, im zuständigen Bezirksausschuss verkehrsberuhigende Maßnahmen (z.B. Berliner Kissen) zu beantragen.

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