Es war eine außerordentlich erfreuliche Nachricht, die Ratsmitglied Siegfried Linder und Vorsitzender Wolfgang Lücke der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung des Ortsvereins Vennebeck-Costedt am vergangenen Montag überbringen konnten. Nach dem Hickhack der vergangenen Monate steht jetzt endgültig fest: der Kreisverkehr am Vennebecker Ortseingang wird gebaut.
Der Landesbetrieb Straßen NRW hatte zwar alle bisherigen Konzepte wiederholt abgelehnt. Mit viel Engagement und lobenswertem Einsatz haben aber die Mitarbeiter der zuständigen Kreisbehörde jetzt eine Planung erarbeitet, die von allen Beteiligten akzeptiert wird. Die Vermessungsarbeiten sind inzwischen aufgenommen, mit dem Bau wird in den nächsten Wochen begonnen, sobald die beauftragte Firma noch dringende Restarbeiten am Geh- und Radweg Richtung Möllbergen erledigt hat. Die Fertigstellung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Der über 10 Jahre dauernde Kampf des Ortsvereins um eine Verbesserung der Verkehrssicherheit war mit starker Unterstützung durch Bürgerforum, Bezirksausschuss, Bürgermeister und Stadtverwaltung damit letztlich erfolgreich.
Weniger erfreut musste Linder dagegen berichten, dass der geplante Geh-und Radweg zwischen Hitzepohl und neuem Kreisel wohl nicht realisiert wird. Das Vorhaben droht zu scheitern, weil bezüglich der Grundstücksfragen nicht mit allen Anliegern Einigung erzielt wurde. Seitens SPD-Ortsvereins soll jetzt geklärt werden, ob noch die Chance auf eine Alternative besteht.
Breiten Raum in der Versammlung nahm die Aussprache über eine mögliche Fusion der beiden Ortsvereine Vennebeck-Costedt und Holtrup ein. Hintergrund für diese Überlegung ist unter anderem die Tatsache, dass die drei Ortsteile seit den letzten Wahlen einen gemeinsamen Wahlbezirk bilden. Eine Entscheidung dazu soll in beiden Ortsvereinen noch im Laufe des Jahres fallen.