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Meldung:
PW-Holzhausen, 23. Dezember 2011
Umweltfreundlicher Stroms aus Norwegen in Porta
SPD-Ortsvereine informieren sich bei den Stadtwerken
Übernahme des Portaner Stromnetzes wird ins Auge gefasst

Gleichzeitig Besuch von drei heimischen SPD-Ortsvereinen erhielt jetzt Geschäftsführer Dipl.-Ing. Randulph Noack in den Räumen der Stadtwerke Porta Westfalica. Die SPD-Mitglieder aus Holzhausen, Hausberge und Barkhausen erwartete ein sehr informativer aber auch hochkomplexer Vortrag über den Weg des umweltfreundlichen Stroms aus Norwegen nach Porta.

Der "blaue" Strom, so genannt weil er Tag und Nacht zu 100% mit regenerativer Wasserkraft erzeugt wird, erreicht aber über die derzeit viel diskutierten "schmalen Stromautobahnen" Porta nicht ganz, sondern dürfte wohl hoch im Norden Deutschlands in dortigen Haushalten "versickern". Dabei kann er z.Z. auch in Leitungskonkurrenz zu den dortigen Windparks treten; denn auf dem Strommarkt speisen alle Erzeuger möglichst nah an ihrem Standort in Deutschland in das Netz wie Wasser in eine Badewanne ein und der Stromkunde entnimmt seinen Bedarf dort wo er gerade lebt aus dieser Wanne. Nur die Abrechnung erfolgt über den regulierten Strommarkt punktgenau zwischen Erzeugern und Verbrauchern.

Da die Stadtwerke zu 3/4 den BürgerInnen der Stadt gehören -den Rest teilen sich Eon und RWE- , erhalten Porta-Strom-Bezieher also nicht nur sauberen Strom sondern unterstützen auch ihre eigene Stadtkasse.

Ob eines Tages auch die Stromleitungen in Porta den eigenen Stadtwerken gehören werden, wird derzeit in den politischen Gruppen in der Stadt diskutiert. Noch gehören die Stromleitungen Eon, das für die zur Verfügungstellung seiner Leitungen ein "Netznutzungsentgelt" enthält.

Die Portaner GenossInnen können jetzt aber bei der aktuellen Diskussion um die auslaufenden Konzessionsverträge ein bißchen besser mitreden.

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